Rapsöl -vom Tank auf den Teller

Im Sinne von „erneuerbaren Energiequellen“ und des „Klimaschutzes“, subventionierte die Bundesregierung mit Steuermilliarden den Anbau von meist gentechnisch manipulierten Rapspflanzen , auf deutschen Getreidefeldern.

 

„Biosprit “ war der neueste Hype der Umweltschutzbranche.Daß Benzinmotoren sich nicht so, mir nichts dir nichts, mit diesem  Ölgemisch betanken lassen ,kann sich wohl jeder denken. Dazu kam ,daß die Anbauflächen für Nahrungsmittel  für eine neuartige Idee , regelrecht verfeuert werden sollten. Selbst überzeugte Umweltschützer merkten schnell, daß der „Biosprit“ gar nicht Bio ist. Die kostspielige Aktion endete mal wieder in  einem Desaster.  Und wohin jetzt mit dem vielen Rapsöl, das immer noch bergeweise angepflanzt wird?

So verfüttert man  Rapsöl einfach an den Verbraucher. Getarnt in Fischkonserven, Backwaren , Fertiggerichten und  vielen anderen Zubereitungen.

RSCN3214[1]

Inzwischen enthalten fast alle Zubereitungen  dieses zweifelhafte Öl.Ganz unbedenklich ist Rapsöl aber nicht.

 

 

Mehr zum Thema:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/rapsoel-wenn-nicht-in-den-tank-dann-doch-bitte-in-den-magen.993.de.html?dram:article_id=372407

Raps war früher in der Küche verpönt: Sein Öl schmeckte bitter und beißend, aber es eignete sich wenigstens als Lampenöl. Für den widerlichen Geschmack waren vor allem Senfölverbindungen verantwortlich. Sie führen zu Schilddrüsenstörungen und wurden auch zur Abtreibung genutzt. Zudem enthält Rapsöl eine ungewöhnliche Fettsäure, die Erucasäure; sie machte etwa die Hälfte des Fettes aus. Versuche mit Ratten, die Erucasäure zu fressen bekamen, ergaben oft unerfreuliche Ergebnisse: Die Tiere litten an Herzproblemen, daneben wurden vor allem Nieren und Leber geschädigt. 1977 schritt der Gesetzgeber ein und deckelte die Gehalte an Erucasäure per Höchstmenge.

Die Pflanzenzüchter begannen einen neuen Raps zu züchten, mit wenig Senfölglykosiden und wenig Erucasäure. Das Resultat hieß 00-Raps. Nun schmeckte nicht nur das Öl besser, endlich ließ sich auch der eiweißreiche Rückstand, der Presskuchen, ans Vieh verfüttern. In die Freude über die neuen, gesünderen Sorten mischte sich alsbald ein Wermutstropfen: Es wurde ein Hasensterben beobachtet, die Tiere fand man tot mit rapsgefüllten Mägen in der Nähe der Felder. Offenbar hatte der Mangel an Bitterstoffen Meister Lampe verleitet, sich damit den Bauch vollzuschlagen. Doch welche Rolle der neue Raps beim Tod der Tiere wirklich gespielt hat, ist bis heute nicht geklärt. Sicher ist hingegen, dass der 00-Raps im Winter für den Tod von Rehen verantwortlich ist. Die Tiere vertragen das eiweißreiche Futter nicht, es zerstört die Pansenflora sowie die roten Blutkörperchen.

 

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