Konsequent! Molkerei beschließt Glyphosat-Verbot mit sofortiger Wirkung

vom 27. 10 2017

Die Molkerei Berchtesgadener Land hat das Glyphosat-Verbot gestern in seine Milchlieferbedingungen aufgenommen. Es gelte mit sofortiger Wirkung und für alle 1.800 Milchlieferanten.

In der EU wurde die Entscheidung über die weitere Zulassung von Glyphosat erneut vertragt. Im bayerischen Piding aber fällte der Aufsichtsrat der Genossenschaftsmolkerei Berchtesgadener Land eine klare Entscheidung für das eigene Unternehmen.

Es wurde einstimmig beschlossen, dass den eigenen Lieferanten „die Anwendung jeglicher Totalherbizide in der Grünland- und Ackerbaubehandlung mit sofortiger Wirkung verboten werde“, verkündet die Molkerei.

https://www.agrarheute.com/tier/rind/molkerei-beschliesst-glyphosat-verbot-sofortiger-wirkung-539730

Schön zu sehen daß es auch anders geht!

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Hormone in der Kindernahrung

Anfang der 80 er Jahre wurde der Östrogeskandal in der Kleinkindernahrung öffentlich -schon vergessen?

Die Diskussion um Östrogen im Fleisch hält an: Ein Bonner Staatssekretär mußte gehen, die EG lagert das unverkäufliche Kalbfleisch mit Millionenaufwand ein.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14326795.html

Der europäische Markt geriet erst in Verruf, nachdem ein Provinzrichter namens Giuseppe Mancini aus Latina südlich von Rom mit einer „Ordinanza“ generell den Verkauf von Kalbfleisch für ganz Italien untersagt hatte. Das Verbot ist inzwischen zwar aufgehoben, aber Mancini kämpft seinen Kampf ungebeugt: Vorigen Monat ordnete er an, östrogenverdächtige Kälber erschießen und danach verbrennen zu lassen. In seiner Region gilt der Richter als „il coraggioso“, der Tapfere.

 

Wolters, Facharzt für innere Medizin, hatte den mitgliederstärksten SPD-Landesverband — die Sozis von Rhein und Ruhr — gegen sich aufgebracht, weil er die Gefährlichkeit von Hormonrückständen in kalbfleischhaltiger Babykost relativiert hatte.

Nach sieben Wochen Diskussion über das synthetische Diäthylstilböstrol (DES), das überall in Europa trotz nationaler Verbote Kälbern gespritzt wird, zeigt die umstrittene Droge für das liebe Vieh Breitband-Wirkung:
* In der SPD streiten sich die für Gesundheit und für Landwirtschaft zuständigen Genossen. Während in Bonn Wolters gehen mußte, nutzte die SPD in Nordrhein-Westfalen die Hormonaffäre zur Selbstprofilierung — Agrar-Ressortchef Hans Otto Bäumer machte sich bundesweit bekannt.
* Die EG-Agrarier haben sich entschlossen, das zur Zeit wegen der Östrogen-Affäre kaum verkäufliche Kalbfleisch auf Kosten des Steuerzahlers „aus dem Markt zu nehmen“.
Überall in Europa, letzte Woche erst wieder in Baden-Württemberg, sind die Praktiken von Kalbsmästern ruchbar geworden, die das verbotene Östrogen einsetzen, um in ihren Mastfabriken die Rendite zu erhöhen (SPIEGEL 44/1980). Die amerikanische Rekordmarke ist allerdings in Europa noch nicht erreicht — in 23 US-Staaten wurden seit Ostern 435 000 Östrogen-Kälber ausgemacht.
Bis zu 20 Prozent mehr Fleisch, bei gleicher Futtermittelmenge, setzen Kälber an, wenn ihnen das Mastwunder DES, das dem weiblichen Sexualhormon chemisch verwandt ist, injiziert oder als Pellet unter die Haut eingepflanzt wird. Für die Viehhalter ist das S.132 lukrativ: durchschnittlicher Mehrerlös 80 Mark pro Kalb.

Was steckt wirklich hinter dem Milchpreisverfall

„Die Milch ist zu billig“ oder“ es gibt zuviel Milch“ plärren die deutschen Medien und machen Stimmung. Schuld sind entweder die Verbraucher, die nur noch Billigprodukte kaufen, oder auf einmal die Russlandsanktionen.
Russlandsanktionen? Wieso eigentlich erst jetzt? Für Russland wäre es übrigens ein ganz schlechtes Geschäft in der Eurozone einzukaufen. Diese Sanktionen sind nur ein Fake!
Tatsächlich spielt sich hier ein Verdrängungskrieg ab, beidem die Kleinbetriebe von den Massenproduzenten am Ende geschluckt werden sollen. Hin zur Monopolisierung.
Den Lebensmittelketten , die sowieso schon alles verdrängt haben und die Preise bestimmen,
kommt diese Vernichtungspolitik entgegen. Sowie den Massentierhaltern ,die eh die höchsten Subventionen kassieren, und somit auch den Milchpreis bestimmen.
Alles seit Jahren vorangetrieben und gefördert von dieser Scheiß- EU.
Da kann ich nur sagen : RAUS AUS DER EU !!

https://kumzlacherweinstubn.wordpress.com/2016/05/25/keine-kuehe-mehr-auf-deutschen-weiden/