Konsequent! Molkerei beschließt Glyphosat-Verbot mit sofortiger Wirkung

vom 27. 10 2017

Die Molkerei Berchtesgadener Land hat das Glyphosat-Verbot gestern in seine Milchlieferbedingungen aufgenommen. Es gelte mit sofortiger Wirkung und für alle 1.800 Milchlieferanten.

In der EU wurde die Entscheidung über die weitere Zulassung von Glyphosat erneut vertragt. Im bayerischen Piding aber fällte der Aufsichtsrat der Genossenschaftsmolkerei Berchtesgadener Land eine klare Entscheidung für das eigene Unternehmen.

Es wurde einstimmig beschlossen, dass den eigenen Lieferanten „die Anwendung jeglicher Totalherbizide in der Grünland- und Ackerbaubehandlung mit sofortiger Wirkung verboten werde“, verkündet die Molkerei.

https://www.agrarheute.com/tier/rind/molkerei-beschliesst-glyphosat-verbot-sofortiger-wirkung-539730

Schön zu sehen daß es auch anders geht!

Advertisements

Rapsöl -vom Tank auf den Teller

Im Sinne von „erneuerbaren Energiequellen“ und des „Klimaschutzes“, subventionierte die Bundesregierung mit Steuermilliarden den Anbau von meist gentechnisch manipulierten Rapspflanzen , auf deutschen Getreidefeldern.

 

„Biosprit “ war der neueste Hype der Umweltschutzbranche.Daß Benzinmotoren sich nicht so, mir nichts dir nichts, mit diesem  Ölgemisch betanken lassen ,kann sich wohl jeder denken. Dazu kam ,daß die Anbauflächen für Nahrungsmittel  für eine neuartige Idee , regelrecht verfeuert werden sollten. Selbst überzeugte Umweltschützer merkten schnell, daß der „Biosprit“ gar nicht Bio ist. Die kostspielige Aktion endete mal wieder in  einem Desaster.  Und wohin jetzt mit dem vielen Rapsöl, das immer noch bergeweise angepflanzt wird?

So verfüttert man  Rapsöl einfach an den Verbraucher. Getarnt in Fischkonserven, Backwaren , Fertiggerichten und  vielen anderen Zubereitungen.

RSCN3214[1]

Inzwischen enthalten fast alle Zubereitungen  dieses zweifelhafte Öl.Ganz unbedenklich ist Rapsöl aber nicht.

 

 

Mehr zum Thema:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/rapsoel-wenn-nicht-in-den-tank-dann-doch-bitte-in-den-magen.993.de.html?dram:article_id=372407

Raps war früher in der Küche verpönt: Sein Öl schmeckte bitter und beißend, aber es eignete sich wenigstens als Lampenöl. Für den widerlichen Geschmack waren vor allem Senfölverbindungen verantwortlich. Sie führen zu Schilddrüsenstörungen und wurden auch zur Abtreibung genutzt. Zudem enthält Rapsöl eine ungewöhnliche Fettsäure, die Erucasäure; sie machte etwa die Hälfte des Fettes aus. Versuche mit Ratten, die Erucasäure zu fressen bekamen, ergaben oft unerfreuliche Ergebnisse: Die Tiere litten an Herzproblemen, daneben wurden vor allem Nieren und Leber geschädigt. 1977 schritt der Gesetzgeber ein und deckelte die Gehalte an Erucasäure per Höchstmenge.

Die Pflanzenzüchter begannen einen neuen Raps zu züchten, mit wenig Senfölglykosiden und wenig Erucasäure. Das Resultat hieß 00-Raps. Nun schmeckte nicht nur das Öl besser, endlich ließ sich auch der eiweißreiche Rückstand, der Presskuchen, ans Vieh verfüttern. In die Freude über die neuen, gesünderen Sorten mischte sich alsbald ein Wermutstropfen: Es wurde ein Hasensterben beobachtet, die Tiere fand man tot mit rapsgefüllten Mägen in der Nähe der Felder. Offenbar hatte der Mangel an Bitterstoffen Meister Lampe verleitet, sich damit den Bauch vollzuschlagen. Doch welche Rolle der neue Raps beim Tod der Tiere wirklich gespielt hat, ist bis heute nicht geklärt. Sicher ist hingegen, dass der 00-Raps im Winter für den Tod von Rehen verantwortlich ist. Die Tiere vertragen das eiweißreiche Futter nicht, es zerstört die Pansenflora sowie die roten Blutkörperchen.

 

Hormone in der Kindernahrung -Der Beginn der Frühsexualisierung

(Erst) 1980 erregte der Östrogenskandal bei Fertigprodukten in der Kleinkindernahrung großes Aufsehen. Wie immer, wenn so ein Skandal öffentlich wird, kann man sich denken, daß die Kacke schon länger am Dampfen ist. Weiter ist davon auszugehen, daß diese unselige Praxis nicht einfach abgestellt wurde.

Die Medien erzählen uns, daß die Nahrungsproduktion so noch viel profitabler wird.Sicher kann man diese Hormonmischung  mit solchen Argumenten noch besser verkaufen.Die eigentliche Absicht dahinter ist aber noch eine ganz andere.

Vor 100 Jahren etwa setzte die Pubertät bei jungen Menschen erst mit 15 bis 16 Jahren ein und war mit dem 20. Lebensjahr abgeschlossen.

In der 70 er Jahren gab es in den selbsternannten Fortschrittsländern der westlichen Welt erstmals ein Phänomen deren Bezeichnung wir entsprechend aus dem englischen übernommen haben: Teenagerschwangerschaften. Zeitgleich wurde in der BRD  der „Sexualkundeunterricht“ in Schulen eingeführt, den man eher als Werbeveranstaltung für gewisse produkte  aus den Apotheken werten kann.

 

Während die breite Öffentlichkeit in Europa diese Hormonmischung ablehnte , war man in den USA anscheinend unbesorgt.  Die monströs gemästeten Körper in den USA sind nicht nur der überzuckerten Nahrung geschuldet.

 

 

Hormone in der Kindernahrung

Anfang der 80 er Jahre wurde der Östrogeskandal in der Kleinkindernahrung öffentlich -schon vergessen?

Die Diskussion um Östrogen im Fleisch hält an: Ein Bonner Staatssekretär mußte gehen, die EG lagert das unverkäufliche Kalbfleisch mit Millionenaufwand ein.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14326795.html

Der europäische Markt geriet erst in Verruf, nachdem ein Provinzrichter namens Giuseppe Mancini aus Latina südlich von Rom mit einer „Ordinanza“ generell den Verkauf von Kalbfleisch für ganz Italien untersagt hatte. Das Verbot ist inzwischen zwar aufgehoben, aber Mancini kämpft seinen Kampf ungebeugt: Vorigen Monat ordnete er an, östrogenverdächtige Kälber erschießen und danach verbrennen zu lassen. In seiner Region gilt der Richter als „il coraggioso“, der Tapfere.

 

Wolters, Facharzt für innere Medizin, hatte den mitgliederstärksten SPD-Landesverband — die Sozis von Rhein und Ruhr — gegen sich aufgebracht, weil er die Gefährlichkeit von Hormonrückständen in kalbfleischhaltiger Babykost relativiert hatte.

Nach sieben Wochen Diskussion über das synthetische Diäthylstilböstrol (DES), das überall in Europa trotz nationaler Verbote Kälbern gespritzt wird, zeigt die umstrittene Droge für das liebe Vieh Breitband-Wirkung:
* In der SPD streiten sich die für Gesundheit und für Landwirtschaft zuständigen Genossen. Während in Bonn Wolters gehen mußte, nutzte die SPD in Nordrhein-Westfalen die Hormonaffäre zur Selbstprofilierung — Agrar-Ressortchef Hans Otto Bäumer machte sich bundesweit bekannt.
* Die EG-Agrarier haben sich entschlossen, das zur Zeit wegen der Östrogen-Affäre kaum verkäufliche Kalbfleisch auf Kosten des Steuerzahlers „aus dem Markt zu nehmen“.
Überall in Europa, letzte Woche erst wieder in Baden-Württemberg, sind die Praktiken von Kalbsmästern ruchbar geworden, die das verbotene Östrogen einsetzen, um in ihren Mastfabriken die Rendite zu erhöhen (SPIEGEL 44/1980). Die amerikanische Rekordmarke ist allerdings in Europa noch nicht erreicht — in 23 US-Staaten wurden seit Ostern 435 000 Östrogen-Kälber ausgemacht.
Bis zu 20 Prozent mehr Fleisch, bei gleicher Futtermittelmenge, setzen Kälber an, wenn ihnen das Mastwunder DES, das dem weiblichen Sexualhormon chemisch verwandt ist, injiziert oder als Pellet unter die Haut eingepflanzt wird. Für die Viehhalter ist das S.132 lukrativ: durchschnittlicher Mehrerlös 80 Mark pro Kalb.

Verbotenes Gemüse

sowas gibt es tatsächlich hier in Deutschland einem Land wo Freiheit, Ethik und Demokratie so laut und aufdringlich gepriesen werden.

Das funktioniert , weil keiner mehr eine Ahnung hat ,was einem alles vorenthalten wird.
Doch wer einmal die alten Gemüsesorten gekostet hat, kann erst ermessen was uns da in den Supermärkten angeboten wird – ein trostloser Einheitsbrei.
Selbst die Biomärkte verkaufen nur noch genormte, geschmacklose Hybridsorten. Ein Etiquett ist eben nur ein Etiquett.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Verbotenes-Gemuese,sendung511572.html

 

http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/sites/nutzpflanzenvielfalt.de/files/publikationen/sasu17a.pdf#page=1&zoom=auto,-13,519